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Yoga, Meditation, Minimalismus: Die Anti-Aging-Routine von Christy Turlington

Sie war in den 1990er Jahren das Gesicht einer Ära – auf über 500 Magazin-Covern, in den Kampagnen der größten Modehäuser der Welt, als eine der bekanntesten Supermodels ihrer Generation. Heute ist Christy Turlington 57 Jahre alt. Wer sie sieht, kann das kaum glauben. Was hinter ihrer Ausstrahlung steckt, ist kein Geheimnis aus dem Operationssaal – sondern ein Jahrzehnte langer Ansatz, der auf den Grundprinzipien gesunder Lebensführung basiert.

Yoga seit dem 18. Lebensjahr – und das bis heute

Eines der prägendsten Elemente in Turlingtons Leben ist Yoga. Sie begann mit 18 damit – in einer Zeit, in der die Praxis im Westen noch weit entfernt von dem Mainstream war, der sie heute ist. Seitdem hat sie die Praxis nie aufgegeben. Yoga ist für sie kein Fitnessprogramm, sondern ein Anker: Bewegung, Atemarbeit und Bewusstsein in einem.

An Tagen ohne Fotoshoot – und die gibt es bei ihr mittlerweile häufiger – beginnt sie den Morgen damit, die Kinder zur Schule zu bringen, und geht danach Yoga oder Laufen. Die Reihenfolge ist zweitrangig. Dass sie überhaupt etwas tut, ist das Prinzip.

Meditation statt Scrollen

Wenn Christy Turlington zehn freie Minuten hat, greift sie nicht zum Handy – sie meditiert. Diese Aussage klingt in einer Zeit, in der der Griff zum Smartphone reflexartig geworden ist, fast rebellisch. Für sie ist es schlicht Alltag.

Meditation gehört seit Jahren zu ihren unverrückbaren Ritualen. Sie beschreibt Wellness nicht als Trend, dem man hinterherlaufen sollte, sondern als Lebensstil – etwas, das sich über Jahrzehnte eingeschliffen hat und gerade deshalb funktioniert, weil es keine außerordentliche Disziplin mehr verlangt. Es ist einfach da.

Hautpflege: Reinigen, feuchtigkeitsspenden, wiederholen

Turlingtons Skincare-Ansatz ist radikal simpel. Morgens: Gesicht waschen, Feuchtigkeitspflege auftragen. Tagsüber: die Creme mehrmals nachauftragen, besonders im Winter, wenn Kälte und Heizungsluft die Haut belasten. Nachts: konsequent reinigen, damit die Haut sich regenerieren kann.

Sie trägt im Alltag kaum Make-up – Mascara, Concealer, manchmal ein dunkleres Lippenpflege-Produkt. Ihr Grundsatz: Wer gute Haut hat, soll sie zeigen. Heavy Foundations und aufwendige Make-up-Schichten sind nicht ihr Ding. Sonnenschutz ist selbstverständlich.

Auf plastische Chirurgie hat sie bis heute verzichtet – und spricht darüber mit einer Direktheit, die in der Modewelt ungewöhnlich ist. Sie wolle nicht jünger aussehen als sie ist, sagte sie schon vor Jahren. Und wenn sie irgendwann die letzte Prominente sein sollte, die kein Messer angesetzt hat, dann trage sie eben das ganze Jahr Rollkragenpullover.

Ernährung: Avocado, Süßkartoffeln und Clean Eating

Turlington isst bewusst und clean – ohne dabei dogmatisch zu sein. Avocados gehören zu ihren liebsten Lebensmitteln, die sie das ganze Jahr über isst. Ein weiteres Lieblingsessen: Süßkartoffel mit Tahini. Keine besonders glamouröse Mahlzeit – aber eine, die mit gesunden Fetten, Ballaststoffen und Vitaminen aufwartet, die der Haut zugutekommen.

Saisonale Saftkuren macht sie gelegentlich, dazu regelmäßige Facials, die sie als Teil ihrer Selbstpflege betrachtet – nicht als Luxus, sondern als Investition. Traubenkernöl verwendet sie für die Haut: dünn, leicht absorbierbar und reich an Antioxidantien.

Schlaf als nicht verhandelbare Größe

Turlington priorisiert Schlaf mit einer Ernsthaftigkeit, die vielen fehlt. Sie beschreibt ihn nicht als Bonus, sondern als Fundament. Wer schläft, regeneriert – das gilt für den Körper genauso wie für die Haut. Diese Einstellung ist in der Beauty-Welt selten, obwohl der wissenschaftliche Konsens sie klar stützt: Schlafmangel beschleunigt Hautalterung, erhöht Stresshormone und schwächt das Immunsystem.

Das eigentliche Anti-Aging-Geheimnis

Was Christy Turlington von vielen ihrer Zeitgenossinnen unterscheidet, ist nicht ein einzelnes Produkt und keine einzelne Methode. Es ist die Konsistenz, mit der sie seit Jahrzehnten dieselben Prinzipien lebt: Bewegung, Ruhe, einfache Ernährung, wenig Make-up, kein Operationssaal. Dazu eine innere Haltung, die das Altern nicht als Feind begreift.

Sie fühle sich am wohlsten, wenn sie sich gut fühlt – und das merke man dann auch von außen. Ein Satz, der banal klingt, aber bei jemandem wie Turlington sehr schwer wiegt.

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Written by Vanessa Dahmens

Vanessa Dahmens ist Chefredakteurin von prominews.com und verantwortet die inhaltliche Ausrichtung des Portals mit Fokus auf Prominente, VIPs, Royals und aktuelle Entertainment-News. Seit mehreren Jahren arbeitet sie journalistisch im Bereich People, Medien und Popkultur und verfügt über umfassende Erfahrung in der redaktionellen Aufbereitung von Promi-Themen für ein breites Online-Publikum.

Als Chefredakteurin legt Vanessa Dahmens besonderen Wert auf journalistische Sorgfalt, Quellenbewertung und verantwortungsvolle Berichterstattung. Ihr Anspruch ist es, aktuelle Promi-News nicht nur schnell, sondern auch korrekt, einordnend und transparent zu veröffentlichen – insbesondere bei sensiblen Themen wie privaten Krisen, rechtlichen Auseinandersetzungen oder öffentlichen Kontroversen.

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