Die R&B-Sängerin SZA hat öffentlich Spekulationen zurückgewiesen, wonach sie als Ersatz für Justin Bieber beim Coachella-Festival 2026 bereitstehen soll. In einer klaren Stellungnahme auf Instagram widersprach die Künstlerin den kursierenden Behauptungen über eine angebliche sechsstellige Vergütung für eine Standby-Rolle.
Künstlerin widerspricht Gerüchten über sechsstellige Zahlung
Unter einem viral gegangenen Instagram-Post stellte SZA unmissverständlich klar, dass sie sich derzeit in New York aufhalte und keinerlei Vergütung für eine mögliche Ersatzrolle erhalten habe. Die 34-Jährige betonte, dass sich derartige Gerüchte bereits mehrfach verbreitet hätten, obwohl sie jeder Grundlage entbehrten. Der ursprüngliche Beitrag hatte behauptet, die Sängerin erhalte eine hohe Summe, um für den Fall bereitzustehen, dass Bieber seine geplanten Auftritte am 11. und 18. April absagen müsse.
Die falschen Informationen verbreiteten sich binnen weniger Stunden über verschiedene Social-Media-Plattformen und erreichten Millionen von Nutzern. Musikjournalisten und Brancheninsider äußerten bereits früh Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Meldung, da solche Standby-Vereinbarungen bei Festivals unüblich sind. SZAs Management bestätigte gegenüber mehreren Medien, dass keine Gespräche über eine derartige Rolle stattgefunden hätten.
Bieber gehört zu den Hauptacts des Festivals
Justin Bieber zählt neben Sabrina Carpenter und Karol G zu den Headlinern des renommierten Musik-Events. Seine beiden angekündigten Performances gehören zu den meist erwarteten Höhepunkten des Wochenendes. Der kanadische Popstar hatte bereits im vergangenen Jahr in einem Livestream angekündigt, Material aus seinen SWAG-Projekten präsentieren zu wollen. Zusätzlich plane er, ältere Titel in sein Set zu integrieren, wobei mehrere Songs erstmals live aufgeführt werden sollen.
Die Organisatoren von Coachella investierten erhebliche Summen in die Verpflichtung der diesjährigen Headliner. Branchenexperten schätzen Biebers Gage auf mehrere Millionen Dollar, was seine zentrale Bedeutung für das Festival unterstreicht. Das Event in der kalifornischen Wüste gilt als eines der einflussreichsten Musikfestivals weltweit und zieht jährlich über 250.000 Besucher an. Tickets für beide Wochenenden waren bereits Minuten nach Verkaufsstart ausverkauft.
Frühere Zusammenarbeit nährt weitere Spekulationen
Die Verbindung zwischen SZA und Bieber geht auf ihre gemeinsame Arbeit zurück. Die beiden Künstler veröffentlichten eine akustische Version von SZAs Hit „Snooze“, die bei Fans großen Anklang fand. Diese musikalische Kooperation befeuerte zusätzliche Spekulationen über einen möglichen gemeinsamen Bühnenauftritt beim Festival. Einige Nutzer äußerten in sozialen Medien die Hoffnung auf einen überraschenden Gastauftritt der R&B-Sängerin.
SZA, mit bürgerlichem Namen Solána Imani Rowe, hat sich in den vergangenen Jahren als eine der führenden Stimmen im zeitgenössischen R&B etabliert. Ihr Album „SOS“ aus dem Jahr 2022 dominierte monatelang die Charts und brachte ihr mehrere Grammy-Nominierungen ein. Die Sängerin aus St. Louis ist bekannt für ihre emotionalen Texte und ihre einzigartige Mischung aus R&B, Pop und Alternative-Elementen.
Festival-Industrie kämpft mit Falschmeldungen
Der Vorfall verdeutlicht ein wachsendes Problem in der Musikindustrie: die rasante Verbreitung unbestätigter Informationen über soziale Medien. Festival-Veranstalter sehen sich zunehmend gezwungen, offizielle Stellungnahmen zu veröffentlichen, um Gerüchte zu dementieren. Experten warnen vor den wirtschaftlichen Auswirkungen solcher Falschmeldungen, die Ticketverkäufe und Künstlerverträge beeinflussen können.
Prominente Unterstützung erhielt Bieber bereits im Vorfeld des Festivals von Kylie Jenner. Die Unternehmerin erschien mit modischen Anspielungen auf den Sänger, darunter ein übergroßes Tanktop mit seinem Konterfei und eine florale Maniküre in Anlehnung an seine 2025 veröffentlichte Single „Daisies“. Bieber selbst hatte in früheren Interviews seine Zurückhaltung gegenüber längeren Tourneen erwähnt, das Coachella-Festival jedoch als stabilisierenden Faktor in seinem Karriereleben beschrieben.
Die schnelle Verbreitung der unbelegten Gerüchte verdeutlicht sowohl die hohe Erwartungshaltung der Fans als auch die Macht sozialer Medien bei der Entstehung von Spekulationen rund um Großveranstaltungen der Musikbranche. Branchenvertreter fordern verstärkte Bemühungen um Faktenchecks und verantwortungsvollen Umgang mit unbestätigten Informationen.


