König Charles (77) und Königin Camilla (78) haben sich nach den tödlichen Schussattacken im kanadischen Tumbler Ridge (British Columbia) bestürzt gezeigt. In einer Botschaft teilte der Palast mit, das Königspaar sei „zutiefst geschockt und traurig“ – und richte sein Mitgefühl an die Familien der Opfer sowie an alle, die weiterhin auf Nachrichten aus den Krankenhäusern warten.
Die Angriffe ereigneten sich am 10. Februar 2026. Nach Angaben der kanadischen Polizei wurden mehrere Opfer an einer Secondary School gefunden, zudem gab es einen zweiten Tatort in einem Wohnhaus. Insgesamt starben zehn Menschen, darunter die mutmaßliche Täterin. Mehrere Personen wurden verletzt – zwei davon so schwer, dass sie ausgeflogen werden mussten.
In seiner Erklärung betonte Charles, wie sehr eine Tat wie diese eine kleine, eng verbundene Gemeinde erschüttert. Besonders hob er den Einsatz der Rettungskräfte hervor und bedankte sich bei Polizei und medizinischem Personal für ihren schnellen, mutigen Einsatz. Als König ist Charles zugleich Staatsoberhaupt Kanadas – entsprechend aufmerksam wird seine Reaktion im Land verfolgt.
Kanadischen Medien zufolge soll Charles außerdem persönlich Kontakt mit Kanadas Premierminister Mark Carney aufgenommen haben, um seine Unterstützung auszudrücken.
Auch Prinz William und Prinzessin Catherine meldeten sich zu Wort: Das Paar erklärte, man stehe „Seite an Seite“ mit Kanada und sende den Betroffenen „tiefstes Beileid“. Gleichzeitig dankten auch sie Ersthelfern und Helfern vor Ort für ihren Einsatz.
Wie es nun weitergeht, liegt bei den Ermittlern: Ein konkreter Zeitplan zu weiteren Schritten wurde bislang nicht genannt. In Tumbler Ridge beginnt währenddessen die schwerste Phase – das Begreifen, das Trauern und das Organisieren von Hilfe für Familien, Freunde und die gesamte Gemeinde.


