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Katy Perry weist Ruby Rose Vorwürfe zurück

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Katy Perrys Sprecherin hat die von Ruby Rose erhobenen Vorwürfe eines sexuellen Übergriffs kategorisch zurückgewiesen. Die über soziale Medien verbreiteten Anschuldigungen seien vollständig unwahr und stellten verantwortungslose Falschdarstellungen dar, erklärte das Management der Popsängerin. Der Vorfall soll sich nach Roses Angaben vor mehreren Jahren in einem Nachtclub in Melbourne ereignet haben.

Ruby Rose erhebt schwere Vorwürfe über soziale Medien

Rose veröffentlichte ihre Anschuldigung als Reaktion auf ein Video, das Perry bei einem Musikfestival zeigte. In einem ausführlichen Social-Media-Beitrag behauptete die Schauspielerin, Perry habe sie vor Jahren in einem Nachtclub in Melbourne sexuell angegriffen. Der Beitrag erreichte binnen weniger Stunden Tausende von Nutzern und wurde vielfach geteilt. Zunächst erklärte Rose, sie wolle keine Anzeige erstatten, kündigte jedoch später an, doch rechtliche Schritte zu prüfen. Die Schauspielerin beschrieb den angeblichen Vorfall detailliert und erwähnte, dass weitere Personen anwesend gewesen seien.

In ihrem ursprünglichen Beitrag erklärte Rose, sie habe jahrelang geschwiegen, weil sie Angst vor den Konsequenzen gehabt habe. Sie betonte, dass sie sich erst nach der MeToo-Bewegung ermutigt gefühlt habe, ihre Erfahrungen öffentlich zu machen. Der Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung fiel mit Perrys Auftritt bei einem großen Musikfestival zusammen, was zusätzliche mediale Aufmerksamkeit erzeugte.

Perrys Team verweist auf Muster früherer Anschuldigungen

Die Sprecherin betonte, dass Rose in der Vergangenheit wiederholt schwerwiegende Anschuldigungen öffentlich erhoben habe. Mehrere der damals beschuldigten Personen hätten diese Vorwürfe bestritten und teilweise rechtliche Schritte eingeleitet. Perrys Umfeld stellt die aktuelle Behauptung in diesen Zusammenhang und bezeichnet es als auffälliges Muster. Das Management verwies darauf, dass Perry zum Zeitpunkt des angeblichen Vorfalls bereits eine etablierte Künstlerin mit einem tadellosen Ruf gewesen sei.

Rechtsexperten erklärten, dass öffentliche Anschuldigungen ohne gerichtliche Prüfung problematisch seien. Sie könnten sowohl für die Beschuldigten als auch für echte Opfer schädlich sein, da sie das Vertrauen in legitime Beschwerden untergraben könnten. Perrys Anwälte prüfen derzeit mögliche Schritte wegen Verleumdung, wie aus Kreisen des Managements verlautete.

Frühere Kontroversen um Ruby Rose

Rose geriet bereits mehrfach wegen öffentlicher Anschuldigungen in die Schlagzeilen. 2021 sprach sie über angeblich problematische Arbeitsbedingungen am Set der Fernsehserie Batwoman, was sie als Grund für ihr Ausscheiden nach einer Staffel anführte. Warner Bros. Television widersprach dieser Darstellung entschieden und erklärte, man habe sich nach internen Prüfungen wegen mehrerer Beschwerden über Roses Verhalten gegen eine Weiterbeschäftigung entschieden. Die Produktionsfirma dokumentierte angeblich unprofessionelles Verhalten und Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften.

Bereits 2018 beschuldigte ihre damalige Partnerin Jessica Origliasso sie der Belästigung. Origliasso erklärte öffentlich, sie habe Rose mehrfach aufgefordert, keinen Kontakt mehr aufzunehmen, nachdem diese trotz klarer Bitte um Abstand weiterhin öffentliche Nachrichten hinterlassen habe. Die Sängerin der Band The Veronicas berichtete von monatelanger Belästigung durch Rose, die auch nach der Trennung nicht aufgehört habe. Origliasso reichte schließlich eine einstweilige Verfügung ein, um weitere Kontaktversuche zu unterbinden.

Weitere Kontroversen entstanden durch Roses öffentliche Kritik an verschiedenen Produktionsfirmen und Kollegen. Brancheninsider beschreiben ein Muster von öffentlichen Anschuldigungen, die oft ohne rechtliche Konsequenzen blieben. Einige ehemalige Mitarbeiter sprachen anonym über schwierige Arbeitsbedingungen mit der Schauspielerin, während andere ihre professionelle Arbeitsweise lobten.

Rechtliche Schritte noch ungewiss

Rose bestätigte wenige Stunden nach ihrer Ankündigung öffentlich, dass sie bei der Polizei gewesen sei. Ob es eine offizielle Anzeige oder eingeleitete Verfahren gibt, blieb jedoch offen. Sie erwähnte, dass mögliche Verjährungsfristen ein Problem darstellen könnten, da der angebliche Vorfall mehrere Jahre zurückliege. Eine Stellungnahme von Roses Vertretern blieb bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung aus.

Juristen erklärten, dass bei sexuellen Übergriffen in Australien unterschiedliche Verjährungsfristen gelten, abhängig von der Schwere der Tat und dem Bundesstaat. In Victoria, wo Melbourne liegt, gibt es für bestimmte Delikte keine Verjährung. Allerdings erschwert der zeitliche Abstand die Beweisführung erheblich, da Zeugen schwer zu finden sind und physische Beweise meist nicht mehr existieren.

Auswirkungen auf die Karrieren beider Künstlerinnen

Die Kontroverse könnte erhebliche Auswirkungen auf beide Karrieren haben. Perry, die sich nach einer schwierigen Phase erfolgreich zurückgekämpft hat, sieht sich nun neuen Herausforderungen gegenüber. Ihre geplante Welttournee und kommende Projekte könnten unter den Anschuldigungen leiden, auch wenn diese unbegründet sein sollten. Sponsoren und Geschäftspartner beobachten die Entwicklung genau.

Rose, deren Karriere bereits durch frühere Kontroversen belastet wurde, riskiert weitere Glaubwürdigkeitsverluste. Casting-Direktoren und Produzenten könnten zögern, mit einer Schauspielerin zu arbeiten, die regelmäßig öffentliche Anschuldigungen erhebt. Die Kontroverse spielt sich vor dem Hintergrund einer breiten Debatte über den Umgang mit Anschuldigungen in sozialen Netzwerken ab. Bislang gibt es keine gerichtlichen Entscheidungen oder offiziellen Ermittlungsergebnisse zu den erhobenen Vorwürfen.

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Written by Vanessa Dahmens

Vanessa Dahmens ist Chefredakteurin von prominews.com und verantwortet die inhaltliche Ausrichtung des Portals mit Fokus auf Prominente, VIPs, Royals und aktuelle Entertainment-News. Seit mehreren Jahren arbeitet sie journalistisch im Bereich People, Medien und Popkultur und verfügt über umfassende Erfahrung in der redaktionellen Aufbereitung von Promi-Themen für ein breites Online-Publikum.

Als Chefredakteurin legt Vanessa Dahmens besonderen Wert auf journalistische Sorgfalt, Quellenbewertung und verantwortungsvolle Berichterstattung. Ihr Anspruch ist es, aktuelle Promi-News nicht nur schnell, sondern auch korrekt, einordnend und transparent zu veröffentlichen – insbesondere bei sensiblen Themen wie privaten Krisen, rechtlichen Auseinandersetzungen oder öffentlichen Kontroversen.

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