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Intermittierendes Fasten: Welche Stars auf die 16:8-Methode schwören

Kein Frühstück, dafür eine klar begrenzte Essenszeit – was für viele nach einer Diät klingt, ist für zahlreiche Hollywood-Stars längst gelebter Alltag. Intermittierendes Fasten, kurz IF, hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Methoden entwickelt, mit denen Prominente ihre Figur halten und ihren Energiehaushalt regulieren. Angeführt wird diese Liste von einer der bekanntesten Stimmen zu dem Thema: Jennifer Aniston.

Jennifer Aniston: Der Kaffee kommt, das Frühstück nicht

Aniston sprach erstmals 2019 offen darüber, dass sie kein Frühstück isst. Morgens trinkt sie Selleriesaft oder Kaffee – feste Nahrung gibt es erst ab etwa 11 Uhr oder Mittag. Das entspricht der klassischen 16:8-Methode: 16 Stunden fasten, acht Stunden essen. Sie habe seitdem einen deutlichen Unterschied gespürt, sagte sie damals in einem Interview. Nicht nur körperlich, sondern auch mental.

Inzwischen ist Aniston 56 und nach eigenen Angaben in der besten körperlichen Verfassung ihres Lebens. Neben dem Fasten setzt sie auf ein moderates Krafttraining, viel Protein und ausreichend Schlaf. Das 16:8-Prinzip ist dabei weniger Diät als Struktur – ein Rahmen, der ihr hilft, bewusster zu essen, ohne sich täglich neu entscheiden zu müssen.

Hugh Jackman und Chris Hemsworth: Wenn Muskeln fasten müssen

Dass Intermittierendes Fasten nicht nur etwas für Frauen ist, beweisen zwei der körperlich eindrucksvollsten Männer Hollywoods. Hugh Jackman hat die Methode explizit für seine Wolverine-Rollen genutzt. Sein Ansatz: In den Phasen, in denen er Muskelmasse aufbauen wollte, verschob er sein Essensfenster auf die Stunden nach dem Training – um den Aufbau zu maximieren und gleichzeitig von den hormonellen Vorteilen des Fastens zu profitieren.

Chris Hemsworth, bekannt für seine Rolle als Thor, gehört ebenfalls zu den bekennenden IF-Anhängern. Auch er kombiniert das Prinzip mit intensivem Training und einer proteinfokussierten Ernährung – ein Ansatz, der bei Schauspielern mit anspruchsvollen körperlichen Rollenanforderungen verbreitet ist.

Scarlett Johansson und Reese Witherspoon: Fasten als Alltag

Scarlett Johansson und Reese Witherspoon haben sich ebenfalls zu Intermittierendem Fasten bekannt – bei Witherspoon weniger explizit, aber mit demselben Muster: keine feste Nahrung am Morgen, stattdessen Kaffee oder grüner Saft. Was beide verbindet, ist der pragmatische Umgang mit dem Prinzip. Es geht nicht um Selbstkasteiung, sondern um ein Zeitfenster, das sich in den Alltag integrieren lässt.

Gisele Bündchen: Die 5:2-Variante

Nicht alle Stars setzen auf das tägliche 16:8-Modell. Gisele Bündchen hat in ihrem Buch beschrieben, dass sie die 5:2-Variante bevorzugt: fünf Tage normal essen, zwei Tage die Kalorienzufuhr stark reduzieren. Diese Methode eignet sich laut vielen Ernährungsexperten besonders für Menschen, die nicht täglich auf ein enges Zeitfenster angewiesen sein wollen.

Was steckt hinter dem Prinzip?

Die Idee ist biologisch nachvollziehbar: Wer längere Zeit nichts isst, zwingt den Körper dazu, gespeicherte Energie in Form von Fett zu nutzen. Gleichzeitig sinkt in Fasten-Phasen der Insulinspiegel, was die Fettverbrennung erleichtert. Viele IF-Anwender berichten zudem von mehr mentaler Klarheit und einem stabileren Energieniveau über den Tag.

Gleichzeitig gibt es eine wichtige Einschränkung: Eine 2024 vorgestellte Studie mit über 20.000 Teilnehmern, die auf einer Konferenz der American Heart Association präsentiert wurde, deutete auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko bei sehr engen Essensfenstern unter acht Stunden hin. Die Studie wurde noch nicht vollständig peer-reviewed und die Forschung dazu läuft weiter – wer gesundheitliche Vorerkrankungen hat oder eine größere Ernährungsumstellung plant, sollte das Thema vorab mit einem Arzt besprechen.

Fasten als Werkzeug, nicht als Allheilmittel

Was Jennifer Aniston, Hugh Jackman und Co. gemeinsam haben: Keiner von ihnen beschreibt Intermittierendes Fasten als Wundermittel. Es ist ein Werkzeug – eines von mehreren, das im Zusammenspiel mit Bewegung, ausgewogener Ernährung und ausreichend Schlaf seine Wirkung entfaltet. Die 16:8-Methode ist dabei die zugänglichste Variante, weil sie keine radikalen Einschnitte verlangt, sondern lediglich den Zeitpunkt verschiebt, wann man isst.

Für viele Stars ist genau das der Schlüssel: Nicht was sie essen, sondern wann.


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Written by Vanessa Dahmens

Vanessa Dahmens ist Chefredakteurin von prominews.com und verantwortet die inhaltliche Ausrichtung des Portals mit Fokus auf Prominente, VIPs, Royals und aktuelle Entertainment-News. Seit mehreren Jahren arbeitet sie journalistisch im Bereich People, Medien und Popkultur und verfügt über umfassende Erfahrung in der redaktionellen Aufbereitung von Promi-Themen für ein breites Online-Publikum.

Als Chefredakteurin legt Vanessa Dahmens besonderen Wert auf journalistische Sorgfalt, Quellenbewertung und verantwortungsvolle Berichterstattung. Ihr Anspruch ist es, aktuelle Promi-News nicht nur schnell, sondern auch korrekt, einordnend und transparent zu veröffentlichen – insbesondere bei sensiblen Themen wie privaten Krisen, rechtlichen Auseinandersetzungen oder öffentlichen Kontroversen.

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