Prinz Harry und Meghan Markle besuchen diese Woche zum ersten Mal seit ihrer offiziellen Royaltour 2018 wieder Australien. Vier Tage, drei Städte – Sydney, Melbourne und Canberra – und eine Frage, die Beobachter besonders beschäftigt: Könnte dieser Trip als Testlauf für eine mögliche Rückkehr nach Großbritannien dienen?
Australien als Generalprobe
Laut einem Insider gegenüber The Sun gilt der Besuch als mögliche Blaupause für künftige Reisen – auch in Richtung UK. Australien biete sich als Testgelände an, da das Land mit König Charles III. als Staatsoberhaupt in einem royalen Kontext eingebettet ist, ohne die direkte Reibung eines Heimatbesuchs. Wie das Paar dort aufgenommen wird, dürfte genau beobachtet werden.
Royal-Expertin Emily Nash bezeichnete den Trip bereits als Lackmustest für weitere geplante Aktivitäten des Paares im Laufe des Jahres – darunter möglicherweise eine Rückkehr nach Afrika. Auch die weitere Königsfamilie werde die Reaktionen in Australien aufmerksam verfolgen.
Geschäftliche Termine statt royaler Pflichten
Der Besuch ist klar als private und geschäftliche Reise deklariert. Harry tritt als Redner beim InterEdge-Gipfel in Melbourne auf. Meghan ist Hauptgast eines exklusiven Women-only-Retreats namens Her Best Life in Sydney, wo Tickets für rund 2.699 australische Dollar angeboten werden und unter anderem ein Gala-Dinner sowie zwei Nächte im InterContinental Hotel beinhalten.
Familientreffen bleibt kompliziert
Meghan war zuletzt 2022 beim Staatsbegräbnis der Queen in Großbritannien. Die Kinder Archie und Lilibet haben das Land seit dem Jubiläum der Queen ebenfalls nicht mehr besucht. Harry selbst ist im Juni für einen kurzen UK-Trip geplant – anlässlich des einjährigen Countdowns zu den Invictus Games in Birmingham, voraussichtlich ohne seine Familie.
König Charles und Königin Camilla besuchen zeitgleich die USA für einen Staatsbesuch – geografisch nur fünf Flugstunden von Harrys Wohnort Montecito entfernt. Ein Treffen der beiden dort wird dennoch nicht stattfinden, wie eine dem Herzog nahestehende Quelle bestätigte.
Für eine echte Familienzusammenführung in Großbritannien stehen noch juristische Hürden im Weg: Harrys laufende Sicherheitsüberprüfung und sein Gerichtsverfahren gegen Associated Newspapers müssen erst abgeschlossen sein. Nash schreibt dazu, dass eine Rückkehr des Paares mit Rund-um-die-Uhr-Schutz zwar technisch möglich wäre, aber außerhalb des kontrollierten Rahmens royaler Pflichten liegen würde – eine Konstellation, die für die Institution ein heikles Gleichgewicht bedeutet.


