Marius Borg Høiby, ein Name, der sich normalerweise im Schatten des norwegischen Königshauses bewegt, steht nun im Rampenlicht. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung geriet unerwartet in die Schlagzeilen, als die Osloer Polizei Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung gegen ihn einleitete.
Die Polizei informierte die Öffentlichkeit darüber, dass Borg Høiby am Sonntag festgenommen und am darauffolgenden Montag wieder freigelassen wurde. Angeblich gab es einen Vorfall in einer Wohnung in Oslo, bei dem Borg Høiby und das Opfer in einer Beziehung stehen sollen.
Mette-Marit hat Reise nach Paris nicht angetreten
Der norwegische Hof hat sich bisher nicht zu dem Fall geäußert. Borg Høiby hatte in den letzten Jahren öffentliche Aufmerksamkeit gemieden und die Presse gebeten, sein Privatleben zu respektieren.
Am Dienstag wurde bekannt, dass Mette-Marit, die Mutter von Borg Høiby, ihre geplante Reise zu den Olympischen Spielen in Paris nicht angetreten hat. Sie sollte gemeinsam mit Kronprinz Haakon reisen. Das norwegische Königshaus hat bislang keinen Grund genannt, warum die Kronprinzessin zu Hause geblieben ist. Laut der Nachrichtenagentur NTB hofft sie, zu einem späteren Zeitpunkt nachkommen zu können.


