Der 64-jährige Prinz Andrew, der jüngere Bruder des britischen Königs Charles III., wurde wegen Sexualstraftaten im Fall Jeffrey Epstein beschuldigt. Dem Prinzen wurde vorgeworfen, in Sexualstraftaten des mit 66 Jahren im August 2019 verstorbenen Jeffrey Epstein verwickelt zu sein. Er musste mehrere Untersuchungen über sich ergehen lassen. Aus Mangel an neuen Beweisen gegen Prinz Andrew hat das FBI jetzt das Ermittlungsverfahren eingestellt. Ein Insider äußerte sich, dass viele Agenten des FBI sowie Anwälte mit dieser Entscheidung nicht zufrieden sind. Die Untersuchungen wurden vorerst auf Eis gelegt. Das heißt nicht, dass Prinz Andrew keine Schuld trifft. Der Grund für diese Entscheidung ist lediglich, dass seit geraumer Zeit keine Hinweise mehr gefunden wurden.
Skandal um P. Diddy sorgt dafür, dass Ermittlungen gegen Prinz Andrew zurückgefahren werden
Die FBI-Agenten ermitteln gegenwärtig fieberhaft gegen den 54-jährigen Rapper P. Diddy. Dem Musikmogul werden Erpressung, Sexhandel und organisierte Kriminalität vorgeworfen. Bereits mehrfach haben wir über ihn berichtet. Es ging unter anderem darum, dass seine Anwälte um seine Freilassung bemüht sind. Er soll auch eine Frau mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben. Die Ermittlungen gegen den Musikmillionär führten dazu, dass die Untersuchungen im Fall von Prinz Andrew zurückgefahren wurden. Gegenüber einer britischen Zeitung berichtet ein Jurist davon, dass einfach nicht die Ressourcen vorhanden sind, um jeden Fall mit der erforderlichen Kapazität zu bearbeiten. Der Fall von P. Diddy beansprucht den Großteil der Ermittlungsarbeit.
Starker öffentlicher Druck auf Prinz Andrew
Seitdem die Verbindung von Prinz Andrew zu Jeffrey Epstein bekannt wurde, stand der zweite Sohn der verstorbenen britischen Königin Elizabeth II. unter starkem öffentlichem Druck. Er legte seine offiziellen Aufgaben als Mitglied der britischen Königsfamilie 2019 aufgrund der Kontroversen nieder. Er versuchte damals, in einem Interview mit der BBC die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu entkräften. Der Prinz sorgte in dem vielfach kritisierten Interview für noch mehr Empörung. Im Gespräch mit Mail on Sunday berichtete ein Insider, dass seine älteste Tochter Beatrice jeden Tag seit der Veröffentlichung des Interviews geweint habe. Das Interview und die Äußerungen ihres Vaters sollen die 36-Jährige hart getroffen haben.
Quellen: BBC, Mail on Sunday, Promiflash


